Reglement

Die Rennen allgemein
werden grundsätzlich nach dem Reglement des DMC ausgetragen und dabei dem Rahmen eines Hobbyrennes und örtlichen Gegebenheiten der jeweiligen Rennstrecke wie nachfolgend beschrieben angepasst. Für den organisatorischen Ablauf, die Klassenzuordnung der Fahrzeuge /Teilnehmer, die Festlegung der Gruppeneinteilungen sowie sicherheitstechnische Anordnungen ist die eingesetzte Rennleitung des jeweiligen Veranstalters zuständig.

Die Fahrzeuge
sind Offroad-Großmodelle aller Art in den Maßstäben 1:6 und 1:5 mit Motoren bis 32 ccm. Die Modelle werden je nach Antriebsart und Grösse in die zwei Klassen 2WD und 4WD eingeteilt. Zwischen Buggys und Short Course Fahrzeugen erfolgt keine Unterteilung. Stoßfänger sowie Spoiler sind in Kunststoff auszuführen und alle unterseitigen Schrauben müssen versenkt sein. Es sind nur Mehrkammer-Resos mit moderater Lautstärke zugelassen. Nachtanken während eines Laufes sowie der Einsatz von Fahrassistenzsystemen (z.B. selbstregelnden Fernsteueranlagen - Active Vehicle Control) ist ebenso verboten wie der Einsatz von elektronisch gesteuerten Zündsystemen. Das Fahrzeug muss zudem mit einem Failsafe auf Bremse und einem Killswitch (MotorStop) ausgerüstet sein. Die Reifenwahl und -menge ist frei.   

Die Zeitmessung
erfolgt elektronisch mit einem der üblichen Zeitnahmeprogramme und mylaps/AMB RC3-kompatiblem Decoder und teilnehmereigenen Transpondern (AMB RC/ AMB RC DP/AMB RC4hybrid - !3-adrige reine RC4-Transponder funktionieren nicht auf allen Anlagen - bitte vorher informieren!). Jeder Teilnehmer muss vor Rennbeginn seinen Transponder bei der Zeitnahme anmelden, sofern er noch nicht in vorangegangenen Läufen bei der OffroadSerieOst registriert wurde. Die Funktion seines Transponders hat jeder Teilnehmer vor Rennbeginn selbst zu prüfen.

Die Nennung
erfolgt über das Portal www.offroadserieost.de durch Registrierung als Fahrer und anschliessender Nennung zu dem jeweiligen Rennen. Die offizielle Nennphase beginnt 8 Uhr am Sonntag drei Wochen vor dem Rennen und endet am Mittwoch vor Veranstaltungsbeginn 20 Uhr . Sofern nach Nennschluss ein Platz frei wird, ist eine Nachnennung vor Ort möglich - eine vorheriger Absprache vorausgesetzt. Die jeweiligen Termine und Nenngelder sind in den Veranstaltungsdetails ersichtlich. Nenngeld ist Reugeld und wird bei Rückzug der Nennung nicht erstattet. Es kann direkt per pay-pal gezahlt werden oder bei Banküberweisung binnen 5 Tagen. Nach Zahlungseingang erfolgt eine Statusänderung im Fahrermenue unter Meine Nennungen. Die korrekte Anmeldung zum Rennen hat jeder Teilnehmer selbst zu prüfen - bei verstreichen des Zahlungszieles wird die Nennung automatisch zurückgezogen.

Das Fahren
ist während der Veranstaltung nur im abgegrenzten Bereich der Rennstrecke erlaubt. Fahren entgegen der Fahrtrichtung oder abseits der Rennstrecke ist im Interesse der allgemeinen Sicherheit verboten und kann nach Ermessen der Rennleitung zur Disqualifikation führen!

Die technische Abnahme
muss jeder Fahrer vor Beginn des ersten Rennens absolvieren. Hier werden der Unterboden auf überstehende Teile, die Bremswirkung bei eingreifendem Failsafe, die moderate Lautstärke des Resos und die Funktion des Killswitch geprüft und das Fahrzeug auf irreguläre An- und Einbauten durchgesehen . Erst nach erfolgreicher Prüfung erhält jeder Fahrer seine Startnummer. Die Aufrechterhaltung der Sicherheitsfunktionen am Fahrzeug wird während des Rennens zusätzlich durch Stichproben geprüft. 

Streckenposten
müssen mindestens 18 Jahre alt sein und sind verpflichtet die Funktion des Helferpostens sorgfältig und zügig zu erfüllen, ohne den Rennablauf zu beeinflussen. Helfer müssen die vom Veranstalter bereitgestellten Warnwesten tragen und es wird empfohlen Handschuhe und festes Schuhwerk anzuziehen. Defekte Fahrzeuge sind durch den Streckenposten/Helfer direkt an der Rennstrecke abzustellen, dürfen durch den Helfer nicht repariert und nicht in die Boxengasse getragen werden, dies ist die Aufgabe des Rennteams. Beim Tragen der Fahrzeuge in die Boxengasse ist ein überqueren der Messschleife auszuschließen. Bei Nichteinhaltung der Regelung erfolgt Rundenabzug! Nach dem Rennen sind die Fahrzeuge in einem vorgesehen Bereich abstellen und einen Streckenposten für den nachfolgenden Lauf besetzen, bzw. einen Helfer anweisen die Aufgabe zu übernehmen. Wenn das Starterfeld zu klein ist um alle notwendigen Positionen zu besetzen ist die Rennleitung befugt Teilnehmer anzuweisen freie Posten zu besetzen.

Mechaniker/Boxengasse
Während der Läufe halten sich nur die zugelassene Anzahl der Mechaniker in der fahrerstandseitigen Hälfte der Boxengasse auf. Die streckenseitige Hälfte ist ständig frei zu halten, um den dort fahrenden Fahrzeugen die Vorfahrt zu gewährleisten. Bei der Ein- und Ausfahrt dürfen die Fahrzeuge auf der Rennstrecke nicht behindert werde - diese haben Vorfahrt. Zuwiderhandlungen (auch der Mechaniker) werden mit dem Abzug einer Runde geahndet.

Die Rennleitung
besteht aus einem Rennleiter, der durch den ausführenden Verein gestellt wird, einem Sportkommissaren (aus einem anderen Verein) sowie der Technischen Abnahme, einem Zeitnehmer und dem Starter. Die Rennleitung hat absulute Weisungsbefugnisse - kann aber nur nach Abstimmung mit einem Vertreter der OSO Regelungen für die Veranstaltung außer Kraft setzen, Disqualifikationen aussprechen und über den ersatzlosen Ausfall eines Rennens bei Unbefahrbarkeit der Rennstrecke oder unzumutbaren Wetterbedingungen entscheiden.

Die Rennen – Start- und Postenzone
während der Endphase des vor dem eigenen gestarteten Laufes finden sich die Fahrer mit Ihren Fahrzeugen in der Startzone ein und warten dort auf die Öffnung der Boxengasse für den eigenen Lauf. Dabei dürfen sich dort je Starter nur ein Fahrer und ein Mechaniker aufhalten.
Nach dem Lauf sind ausnahmslos alle zuvor gestarteten Fahrzeuge in der Postenzone abzustellen und durch die Fahrer oder Ihre Helfer die Streckenposten zu besetzen. Erst nach Ende des Streckenpostenlaufes ist das Fahrzeug zur Entnahme aus der Postenzone freigegeben.

 

 

 

Die Rennen - Vorläufe
In den Vorläufen starten die Fahrer getrennt nach 2WD und 4WD Fahrzeugen. Jede Gruppe bestreitet 2 Vorläufe á 10 Minuten. Somit ergibt sich die gleiche Fahrzeit für alle Teilnehmer. Die Anzahl der Vorläufe und deren Dauer kann je Renntag, je nach Teilnehmerfeld variieren und wird durch den Zeitplan bekannt gegeben. Die Gruppeneinteilung erfolgt durch die Rennleitung und ist im Normalfall auf maximal 12 Fahrzeuge pro Gruppe begrenzt. Während des Laufes befindet sich nur ein Mechaniker pro Teilnehmer/Auto in der Boxengasse.
Gestartet werden die Vorläufe in freier Fahrzeugreihenfolge. Nach einer langsamen Einführungsrunde erfolgt ein fliegender Start. Die Zeit für den Vorlauf startet für jeden Teilnehmer individuell erst ab dem Überfahren der Messschleife nach der langsamen Einführungsrunde. Das Ende der Vorlaufzeit wird für jeden Teilnehmer akustisch signalisiert. Nach Ablauf der Vorlaufzeit ist die begonnene Runde zu Ende zu fahren und in der Boxengasse anzuhalten. Die Wertung der Vorläufe erfolgt nach nach „EFRA“ über die aus eigener Kraft gefahrenen Runden und der Zeit, dass beste Ergebnis wird gewertet und zur Ermittlung der Finalaufstellung herangezogen.

Die Rennen - Finalläufe
In den Finalläufen starten die Fahrer ebenfalls getrennt nach 2WD und 4WD Fahrzeugen und je nach Platzierung der Vorläufe im A, B-oder C-Finale. Jede Finalgruppe bestreitet 3 Läufe á 15 Minuten. Somit ergibt sich bei diesem Hobby-Cup-Rennen die gleiche Tages-Rennzeit für alle Teilnehmer.  Die Anzahl der Finalläufe und deren Dauer kann pro Renntag je nach Teilnehmerfeld variieren und wird nach beenden aller Vorläufe durch den Zeitplan bekannt gegeben.
Die Startfreigabe der Finalläufe erfolgt durch ein Flaggenzeichen und/oder einen Signalton der Zeitnahmesoftware. Fahrzeuge mit Problemen starten aus der Boxengasse hinter dem Feld. Nach Ablauf der Finallaufzeit ist die begonnene Runde zu Ende zu fahren und in der Boxengasse anzuhalten. Während des Laufes befindet sich nur ein Mechaniker pro Teilnehmer/Auto in der Boxengasse.
Die Wertung der Finalläufe erfolgt nach „EFRA 08/ DMC 09" durch aus eigener Kraft gefahrenen Runden und der Zeit. Die besten 2 Finalläufe werden gewertet um das Tagesergebnis zu ermitteln.
Tagespokale je Wertungslauf werder getrennt nach den Klassen 4WD und 2WD jeweils für die Platzierungen 1 - 3 im A-Finale UND die Platzierungen 1 - 3 im B-Finale vergeben, zusätzlich erhält jeder Teilnehmer eine Urkunde.

In der Jahreswertung der Offroad Serie Ost werden 6 Läufe gefahren und die 4 besten Ergebnisse nach der 121 Punktetabelle gewertet. Läufe, welche durch die Rennleitung abgesagt werden, entfallen aus der Wertung und vermindern die Anzahl der Gesamtläufe. Bei Punktgleichheit entscheidet das Streichergebnis. Daraus ergibt sich das Gesamtergebnis. Die Pokalwertung erfordert mindestens 3 Wertungsläufe. Die Gesamtwertung erfolgt getrennt nach den Klassen 4WD und 2WD jeweils für die Platzierungen 1 - 5, zusätzlich erhält jeder Teilnehmer eine Urkunde.

der Veranstalter:
Die Rennen werden auf vereinseigenen offiziellen Rennstrecken für RC-Grossmodelle ausgetragen. Austrichter ist der jeweilige Verein - Veranstalter ist bei DMC-Mitgliedsvereinen der DMC, bei nicht DMC organisierten Vereinen dieser selbst.

die Absicherung:
Der jeweils austragende Verein hat für einen ausreichenden Versicherungsschutz und die Sicherheit der Rennveranstaltung sorge zu tragen. Fahrer aus ortsfremden Vereinen haben die jeweiligen Rennveranstaltungen durch offizielle Teilnahme im Rahmen der eigenen Vereinstätigkeit mitzuversichern.  Neueinsteigern wird empfohlen, sich zur Absicherung einem Verein anzuschliessen...Parallel dazu hat jeder Teilnehmer das Risiko seines Grossmodellsportes im Rahmen seines jeweiligen privaten Versicherungsschutzes einzuschliessen durch melden bei der Versicherung. Der jeweilige Veranstalter übernimmt für Sach- und Personenschäden in Zusammenhang mit den Veranstaltungen keine Haftung, außer diese sind durch ihr vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten verursacht worden. Eltern/Erziehungsberechtigte haften für ihre Kinder.

Schlussbemerkungen:
Änderungen dieses Reglements sind vorbehalten – sofern Sie dem optimaleren Verlauf des jeweiligen Rennens dienlich sind und vor Inkrafttreten durch den Gastgeber hinreichend bekanntgemacht werden.
Dieses Reglement wird vom Teilnehmer durch Akzeptieren der Teilnahmebedingungen beim Anmeldevorgang anerkannt. >>> Link zu den Teilnahmebedingungen

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